Wie das Roulette entstand

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Die Herkunft von Roulette wird in Italien vermutet, wo das Glücksspiel auf reges Interesse stieß. Dies hing nicht nur mit der Vielfalt an Zahlenspielereien zusammen, sondern auch, weil der Roulettekessel bewusst dem „Rad der Fortuna“ nachempfunden und das auf Marktplätzen weit verbreitet war. Aus dem Rad der Fortuna entstand das heutige Glücksrad, das bekanntlich in den 1980er Jahren ein beliebtes Fernsehformat war und damals mit „Der Preis ist heiß“ von Harry Wijnvoord und Walter Freiwald konkurrierte. Stein des Anstoßen für die Erfindung waren die Liebe zu Zahlen des legendären Mathematikers Blaise Pascal, der im Rahmen seiner Wahrscheinlichkeitsberechnungen mit einem Roulettekessel forschte.

Roulette online und im Kasino spielen

Heute gehört es zu den Klassikern in Spielbanken und hat auch in Online Casinos einen festen Platz. Wen nach Abwechslung zum klassischen Spiel dürstet, findet zum Spiel Roulette zahlreiche Varianten wie Mini Roulette, Card Roulette und Pinball Roulette vor. Wer Roulette kostenlos spielen möchte, stößt leicht auf ein Online Casino mit diesem Angebot. Denn das kostenlose Probespielen hat sich bei den Anbietern eingebürgert, um neuen Spielern vor echten Einsätzen ein Gefühl für die Spielmechanik zu vermitteln. Übrigens gibt es zum Probespielen auch ein gleichnamiges Gesellschaftsspiel.

Tableau und Roulettekessel

Roulette wird mit einem Roulettekessel und einem Tableau gespielt. Der Kessel enthält 36 rot und schwarz alternierende Felder mit den Zahlenwerten von 1-36. Ein Sonderfall ist die 0, die mit der Farbe grün hervorsticht. Hat man nicht direkt auf die 0 gesetzt, gehen alle Einsätze verloren. Die 0 macht deshalb den Hausvorteil der Spielbank aus. Würde ohne die 0 gespielt, wären die Chancen für den Spieler immer 50:50 und das Casino würde keine Gewinne machen. In der amerikanischen Variante gibt es neben der 0 noch die 00. Der Hausvorteil (RTP-Quote) steigt hier von 97,3 % auf 94,6 %. Sonderregeln wie La Partage und En Prison senken den Hausvorteil wieder um jeweils die Hälfte. Bei La Partage verliert der Spieler bei einer 0 oder 00 nur den halben Einsatz und bei En Prison wird der Einsatz nach 0 oder 00 noch einmal ausgespielt.

Der Spielverlauf

Dem Croupier obliegt es, den Roulettekessel in Bewegung zu setzen und die Roulettekugel im geeigneten Moment in den Kessel zu werfen. Danach rollt diese, unterbrochen von Küvetten, um den Lauf unvorhersehbar zu machen, ihrem Bestimmungsort zu. Sie landet schließlich auf einem Feld, wonach sich die Gewinne und Verluste des Spielers bei seinen Wetten ergeben. Die Einsätze hat der Spieler dafür mit seinen Chips an den entsprechenden Einsatzstellen des Tableaus getätigt.

Die Wetten beim Roulette

Auf dem Tableau sind die Zahlenwerte in einem 12 × 3 großen Raster eingezeichnet. Dieses Raster markiert den Innenbereich des Tableaus. Hier kann der Spieler auf einzelne Zahlen, Linien und benachbarte Feldergruppen setzen.

Beim Roulette wird grundsätzlich zwischen Innen- und Außenwetten unterschieden. Die eben beschriebenen Innenwetten bieten eine vergleichsweise geringe Gewinnwahrscheinlichkeit, aber im Gewinnfalle höhere Auszahlungen. Die Außenwetten werden außerhalb dieses Rasters platziert. Die geringsten Wetten sind hier die Wetten mit einer annähernden Gewinnwahrscheinlichkeit von 50 %. Dabei handelt es sich um die Wetten auf die Farbe (rot oder schwarz), die erste Zahlenhälfte (1-18) oder zweite Zahlenhälfte (19-36) oder gerade und ungerade Zahlen. Daneben gibt es noch Wetten mit der Gewinnwahrscheinlichkeit von annähernd 1:2. Dies sind die Wetten auf Dutzende (1-12; 13-24; 25-36) sowie Kolonnen. Diese sind im Tableau eingezeichnet und entsprechen dem Setzen auf eine der drei Reihen des beschriebenen Rasters.